Parks

das Rosental:
Das Leipziger Rosental mit seinem berühmten „Scherbelberg“ (20 Meter hoch) wurde als Park ab 1837 vom Gartenarchitekten Rudolf Siebeck im englischen Stil gestaltet und der 1878 entstandene Leipziger Zoo mit seinem, dem Park zugewandten, großen Zooschaufenster ist die erste Perle der Parkanlagen am blauen Band der Parthe.
Das Areal umfasst ca. 118 ha und weist in Teilen noch auewaldähnlichen Charakter auf. Der nach einem Entwurf von Hugo Licht auf dem „Scherbelberg“ erbaute hölzerne Aussichtsturm wurde durch einen Brand vollständig zerstört. An seiner Stelle steht heute eine als Stahlkonstruktion ausgeführte Aussichtsplattform.

der Schönefelder Park:
Der Park wurde Anfang des 19. Jahrhunderts im barocken Stil errichtet und später als Landschaftspark nach englischem Vorbild umgestaltet.
Es sind nur noch Reste der eigentlichen Parkstruktur erhalten geblieben.
Heute befinden sich auf dem Parkgelände eine Schwimmhalle und ein Kindergarten.

Der Mariannenpark:
Als Volkspark vom Gartenarchitekten Migge ab 1913 angelegt.
Die Anlage ist fast vollständig als Volkspark im Stil des 20. Jahrhunderts
erhalten und im Besitz des Mariannenstifts.
Heute wird der Park durch die Stadt Leipzig verwaltet.

Der Abtnaundorfer Park:
Mitte des 18. Jahrhunderts als Rittergutspark errichtet. Anfang des 19. Jahr-hunderts von der Familie Frege erworben, wurden 18 Hektar im Landschaftsstil umgebaut.
Später erfolgte eine Umgestaltung nach dem Vorbild des Gartens der Herzogin von Cumberland. Heute sind nur noch wenige Elemente erhalten.

Abtnaundorfer Park



weiterführende Informationen zu den bisher genannten Parks erhalten Sie unter:
www.leipzig.de/de/buerger/freizeit/leipzig/parks

 
der Gutspark Plaußig:
Als Herrensitz im 14. Jahrhundert errichtet wurde er später als Rittergut mit Park, im Stil der Landschaftsparks nach englischem Vorbild, genutzt. Von den ursprünglichen Strukturen ist heute nur noch wenig vorhanden.

Gelände der ehemaligen Mitteldeutschen Motorenwerke (MiMo):
Diese Altindustriebrache liegt nordöstlich der Stadt Leipzig zwischen Plaußig und Taucha. Bis 1945 ein Flugzeugmotorenwerk ist sie heute ein interessanter und reich strukturierter Landschaftsraum innerhalb des Grünverbundes entlang der Parthe. Nach Demontage und Sprengung des Standortes nach Kriegsende blieb das Gebiet in der Entwicklung weitgehend sich selbst überlassen.
Trümmerrestflächen, offengelassene Kiesgruben und Waldbiotope bilden heute die Grundlage für ein buntes Mosaik verschiedener Lebensräume für Flora und Fauna. Dieses Gebiet eignet sich besonders hinsichtlich seiner Entwicklung als Naturerlebnisraum mit gezielter Besucherlenkung.
Über den vom Zweckverband Parthenaue angelegten und betreuten Naturlehrpfad „Plaußiger Wäldchen“ besteht bereits jetzt schon die Möglichkeit für ein abwechslungsreiches Naturerleben.

Der Schöppenteichpark:
Diese Anlage entstand Anfang des 20. Jahrhunderts und liegt zwischen den beiden Parthearmen im Zentrum der Stadt Taucha. Sie verbindet die Altstadt und die Neustadt miteinander. Der große Teich diente über mehrere Jahrzehnte als Gondelteich mit Fontaine.

Der Stadtpark Taucha:
Die Anlage wurde Ende 19. Jahrhundert, Anfang 20. Jahrhundert als Stadtpark (König-Albert-Park) errichtet. Sie ist noch weitestgehend im ursprünglichen Gestaltungsstil erhalten. Wichtige gestalterische Elemente sind der Aussichtsturm und die Bastei.

Der Schwanenteichpark Borsdorf:
Der Park entstand um 1900 und ist ein Geschenk eines Industriellen an die Gemeinde Borsdorf. Seine Bedeutung besteht im vermittelnden Charakter zwischen Siedlungsbebauung und freier Landschaft - wertvoller Gesamtbestand.